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Ratgeber

Wie spare ich am besten für mein Kind? Der Überblick

Von Mallik Godjé Issa · Lesezeit etwa 6 Minuten

Eine Erwachsenenhand und eine Kinderhand ordnen eine Reihe kleiner Spargläser mit Münzen und einem grünen Setzling auf einem Holztisch
Kurz gesagt

Den einen besten Weg für alle gibt es nicht. Am meisten bringen ein früher Start, regelmäßige kleine Beträge und ein Weg, der zu deinem Ziel und deinem Zeitraum passt. Diesen Überblick gehen wir hier Schritt für Schritt durch, mit Links zu den Details.

Wer für sein Kind sparen will, stößt schnell auf eine Wand aus Produkten, Tarifen und Meinungen. Dieser Beitrag macht es andersherum: Er sortiert die wenigen Entscheidungen, auf die es wirklich ankommt, und verlinkt für jeden Punkt die ausführliche, ruhige Erklärung.

Es gibt nicht den einen besten Sparplan

Jede Familie startet woanders, mit anderem Budget, anderem Ziel und anderem Bauchgefühl. Deshalb gibt es auch nicht das eine Produkt, das für alle das beste ist. Der beste Weg ist der, den du verstehst und über viele Jahre durchhältst, nicht der mit der größten Zahl im Werbeprospekt.

Wir beantworten hier deshalb bewusst nicht die Frage welches Produkt, sondern welche Schritte. Die Reihenfolge hilft dir mehr als jede Empfehlung von der Stange.

Schritt 1: Früh anfangen schlägt fast alles

Dein größter Hebel kostet nichts: Zeit. Je mehr Jahre vor euch liegen, desto kleiner dürfen die monatlichen Beträge bleiben. Wer ab der Geburt dabei ist, hat die längste Vorlaufzeit, aber auch ein späterer Start lohnt sich.

Mehr dazu in Ab wann fürs Kind sparen? und Sparen ab der Geburt.

Der beste Sparplan ist nicht der mit der höchsten Zahl im Prospekt, sondern der, den du in zehn Jahren immer noch durchhältst.

Schritt 2: Einen Betrag wählen, der bleibt

Nicht die Höhe entscheidet, sondern dass der Betrag regelmäßig kommt und auch in einem knappen Monat nicht weh tut. Lieber klein und verlässlich beginnen und später erhöhen.

Wie du deinen Betrag findest, steht in Wie viel solltest du monatlich sparen?

Schritt 3: Ein Ziel gibt die Richtung

Führerschein, Ausbildung, erste eigene Wohnung oder einfach ein freies Startkapital: Ein grobes Ziel macht aus dem vagen Vorsatz einen Plan und hilft, die Größenordnung einzuschätzen. Den Weg vom Ziel zur Rate zeigt Für Ausbildung und Startkapital sparen.

Schritt 4: Wohin mit dem Geld?

Das Sparbuch ist sicher und vertraut, über 15 oder 18 Jahre aber selten der ganze Plan, weil es kaum mitwächst. Welcher Weg besser passt, hängt von deinem Ziel, deinem Zeitraum und deinem Sicherheitsbedürfnis ab. Wir vergleichen hier bewusst keine Produkte im Vorbeigehen.

Die ruhige Einordnung dazu: Ist das Sparbuch noch sinnvoll?

Schritt 5: Auf wessen Namen, und was ist mit Steuer?

Ob das Geld auf den Namen des Kindes oder auf deinen läuft, hat Folgen für Zugriff und Steuer. Die Erträge des Kindes bleiben über eigene Freibeträge oft steuerfrei, die Sparbeiträge selbst kannst du dagegen nicht absetzen. Beides erklären Geld auf Kindernamen oder Elternnamen? und Ist Sparen fürs Kind steuerlich absetzbar?

Schritt 6: Geldgeschenke mitnehmen

Geburt, Taufe, Geburtstag: Über die Jahre kommt einiges an Geschenkgeld zusammen. Wenn du es bündelst statt im Alltag versickern zu lassen, wird daraus etwas Greifbares. Wie das geht, steht in Geldgeschenke sinnvoll anlegen.

Besondere Lebenslagen

Du ziehst dein Kind allein groß? Dann muss Vorsorge kein Kraftakt sein, siehe Vorsorge als alleinerziehender Elternteil. Du bist Großelternteil oder Pate? Dann bist du in einer besonders guten Position, mehr in Für Enkel oder Patenkind sparen.

Nicht vergessen: deine eigene Rente

Während dein Kind etwas aufbaut, sorgt die Erziehung nebenbei für dich: Kindererziehungszeiten erhöhen deine spätere Rente, kommen aber nur auf Antrag ins Rentenkonto. Wie das geht, steht in Kindererziehungszeiten für die Rente: der V0800-Antrag.

Und die staatliche Förderung?

Eine eigene Förderung fürs Kindersparen, in die du einfach einzahlst und Geld dazubekommst, gibt es nicht. Was es gibt, hängt an den Eltern oder ist ein Steuervorteil des Kindes. Die ehrliche Einordnung: Gibt es staatliche Förderung beim Sparen fürs Kind?

Der ehrliche Schluss

Der beste Sparplan ist der, den du ruhig beginnst und durchhältst. Den perfekten Moment und das perfekte Produkt gibt es nicht, einen guten ersten Schritt schon. Welcher konkrete Weg zu deiner Familie passt, schauen wir uns in Ruhe gemeinsam an, ohne dass dir dabei etwas verkauft wird.

Lieber gemeinsam sortieren?

Im kostenlosen Erstgespräch ordnen wir deine Lage ein und finden den Weg, der zu deiner Familie passt. Ohne Verkaufsdruck, in deinem Tempo.

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Häufige Fragen

Was ist der beste Sparplan fürs Kind?
Den einen besten gibt es nicht. Am wichtigsten sind ein früher Start, ein regelmäßiger Betrag, den du hältst, und ein Weg, der zu deinem Ziel und Zeitraum passt. Welcher das ist, hängt von deiner Familie ab.
Wie fange ich am besten an?
Mit dem ersten kleinen, regelmäßigen Betrag, lieber heute als zum perfekten Zeitpunkt. Höhe, Ziel und Weg kannst du danach in Ruhe Schritt für Schritt klären.
Brauche ich viel Geld, um sinnvoll zu sparen?
Nein. Schon kleine Beträge bauen über viele Jahre etwas auf. Wichtiger als die Höhe ist, dass es regelmäßig läuft.
Sparbuch, ETF oder Versicherung, was ist besser?
Das lässt sich nicht pauschal sagen, es hängt von Ziel, Zeitraum und Sicherheitsbedürfnis ab. Wir vergleichen keine Produkte im Vorbeigehen, sondern schauen uns in Ruhe an, was zu dir passt.

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und Aufklärung. Er stellt keine individuelle Empfehlung dar, und es werden keine Aussagen über künftige Wertentwicklungen getroffen. Welcher Weg zu deiner Familie passt, klären wir gemeinsam im persönlichen Gespräch.

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